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Schreibblog

von Michael Krämer

Warnung!

Es gibt Läden, die sind einfach schrecklich, jedenfalls für Menschen, die Papier, Tinte und das Schreiben lieben. Ich kenne einen in Köln, der Name wird nicht verraten, er fängt mit O an. Und hört mit F auf. O, das hört sich gut an. Ja. Und dann ist man drin und findet Papier, Tinte, Stifte in einer Auswahl von der man nur träumen kann. Und unten im Kellergeschoss fragt man freundlich nach Briefumschlägen und bekommt gleich einen kleinen Kurs über die Post geliefert. 

 

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von Michael Krämer

Ein besonderer Saft: Tinte

Teufel sind geizig. Wenn sie eine Unterschrift einfordern, dann eine mit Blut. Mit dem Blut des armen Opfers. Das kostet nix. Nur ein kleiner Schnitt in den Finger, und schon konnte man schreiben. Manche Dichter haben das Prinzip aufgegriffen: Else Lasker-Schüler, die expressionistische Dichterin hat öfter mit ihrem Blut unterschrieben, um deutlich zu machen, wie lebenswichtig ihr Texte waren. (Forscher haben das später zunächst für gelben Buntstift gehalten.)

Heute wäre Blut teurer. 270 € zahlen Krankenhäuser für 1 Liter Blut. Da wäre der Teufel schlecht dran.

Königsblaue Schreibtinte gibt es im Litergebinde heute bereits für etwa 20 €.

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von Michael Krämer

Ich will meine Texte wiederhaben!

Vor 25 Jahren habe ich eine Kindergeschichte geschrieben. Ich weiß noch i etwa, worum es ging: Um eine Amsel, die sich für einen Adler hielt und dass die anderen Vögel immer nur »aha« sagten und so weiter. Diese Geschichte wollte ich meinen Enkeln schicken, die sind jetzt im Alter, dass sie etwas damit anfangen können. Ich hatte sie auch auf dem Rechner, da war ich mir sicher. Und schließlich habe ich sie sogar gefunden: Adler_Amsel.doc hieß sie. Eine doc-Datei, also Word, dachte ich. Stimmt. Ich hatte damals das erste Word-Programm, das noch unter MS-DOS lief, auf einem PC mit dem gigantischen Festplattenspeicher von 20 MB. Der Computer hat damals 6.000 DM gekostet. Das sollte fürs Leben reichen – dachte ich...

 

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von Katarina Rehm

Was eine Graphologin macht

Schon viele Jahre bin ich Lehrerin an einer Berufsschule und sah täglich viele Schriften. Die meisten konnte ich klar zuordnen: die stammt von Frau S., die von Kollegin G, die andere von Herrn H.       Auch die Schriften meiner Schüler, männlich und weiblich waren mir vertraut. Diese „Schriftstücke“ sprachen mich regelrecht an! Mich interessierte, welch eine Persönlichkeit hinter diesen Menschen steckte und freute mich, dass ich mittels der Graphologie meine Kenntnisse darüber erweitern konnte

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von Philippa von Felbert

Schon Napoleon hat's getan!

Valentinstag, ein Tag an den so viele Erwartungen geknüpft sind. Habe ich das richtige Geschenk? Habe ich im richtigen Restaurant einen Tisch reserviert? Jeder macht sich Druck, den Tag so perfekt wie möglich zu gestalten, aber ist es das, was der Valentinstag eigentlich ist? Ein teures Geschenk oder schickes Restaurant? Es geht doch eigentlich darum seinem Partner zu sagen, wie wichtig er einem ist und wie sehr man ihn liebt. Aber drückt man das durch Geschenke aus? Zeigt man das nicht eigentlich viel mehr dadurch, dass man es ihm aufschreibt? 

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von Marius Hucker

Ausmalbilder - eine tolle Erfahrung!

Ausmalbilder für Erwachsene stürmen die Bestsellerlisten wie keine andere Buchform  momentan. Ein Phänomen dessen Ausmaß selbst die Schreibwarenhersteller und die Einzelhändler überraschte und überrumpelte. Zwischenzeitig war die Rede von ausverkauften Buntmalstiften, Sonderschichten und ausgelasteten Produktionskapazitäten. Doch was steckt hinter dem Trend? Handelt es sich um eine Eintagsfliege oder können sich die Bilder längerfristig etablieren?

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Die Mischung macht’s

WhatsApp, Facebook oder Twitter sind pures Gift für die Sprachkompetenz einer ganzen Generation, oder? Führt das am Ende nicht sogar zu einem Rückschritt der ganzen Menschheit? Schließlich ist Sprache doch eine der wichtigsten kulturellen Errungenschaften. Okay, dies kann auf den ersten Blick durchaus so wirken. Aber wenn man sich einen Punkt klar macht, dann kommt man schnell darauf, dass auch und gerade diese neuen Kommunikationsformen eine Bereicherung sind. Zumindest solange sie nicht zu den einzigen Kommunikationsformen werden, welche wir verwenden. 

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Nur Liebesbriefe

Wie kann man die Menschen ganz einfach aus dem Alltag reißen? Ganz einfach, indem man Post-Briefkästen mit dem Text „Nur Liebesbriefe“ beschriftet. Von einer genialen Person spontan angefangen, verbreitet sich die Idee im Zeitalter von Social Media wie ein Lauffeuer in Deutschland. Überall und auch im Ausland sind diese zu sehen, denn diese Nachricht lässt uns alle einmal kurz innehalten und unserer Fantasie freien Lauf lassen. 

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Tagebuch Schreiben ist einfacher als Du denkst

Am 12.Juni ist der Tag des Tagebuches. Wenn Du schon immer ein Tagebuch führen wolltest, aber nicht genau wusstest, wie man damit anfängt, haben wir hier ein paar Tipps und Tricks wie man ganz einfach einsteigen kann. 

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Pics or it didn’t happen?

Schon den ganzen Tag hatte ich mich auf das Abendessen mit meinen Freunden bei unserem Lieblingsitaliener gefreut. Nach einer gefühlten Ewigkeit bringt der Kellner das Essen an unseren Tisch. Da ruft einer meiner Freunde: „Stoooopp!“ Verwirrt schaue ich ihn an - Stimmt etwas mit dem Essen nicht? „Erstmal ein Foto für Instagram“, erklärt er. Es scheint so als hätten wir mit dem Bild etwas zu beweisen: Pics or it didn’t happen. So heißt ein Spruch, der das neue Social-Media-Lebensgefühl auf den Punkt bringt. Aber was gibt unserem Leben wirkliche Würze? Die digitale Bilderflut - oder aber ein Stück persönliche Handschrift in einem Tagebuch oder einem Brief?  

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Interview Graphologin

Am 29. und 30. Mai fand in Lindau am Bodensee der Internationale Kongress für Schriftpsychologie statt. Wir von der Initiative Schreiben wollten mehr über die Hintergründe wissen und fragten nach bei Claudia Caspers. Die Münchner Graphologin sitzt im wissenschaftlichen Beirat der Europäischen Gesellschaft für Schriftpsycholgie und Schriftexpertise (EGS), die den Kongress veranstaltete.

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